Bericht von der NDVM U16w und NDVM U16
Im September stehen traditionell die Norddeutschen Vereinsmeisterschaften auf dem Programm. Wir waren diesmal in den Wettkampfklassen U16w und U16 dabei.
Die U16w fand vom 18.-21.09. in Arendsee (zusammen mit der U16) statt. Unsere Mannschaft bestehend aus Nastia (Anastasia) – Helena – Linnea – Lotte – Josephine wurde dort von unserem Jugendwart betreut. Nach einem kleinen Abenteuer im Rufbus (Kleinbus zusammen mit den beiden Mannschaften der TSG Oberschöneweide) und Eingangssuche in Arendsee kamen wir doch noch gut an und konnten dann noch Abendessen. Anschließend wurden die Zimmer bezogen und die obligatorische Betreuerbesprechung fand stand. Wir waren auf der Setzliste an Platz 3 von 18 gesetzt. Am ersten Tag mussten wir zuerst gegen die 2. Mannschaft der Schachzwerege Magdeburg ran. Helena setzte aus. Josephine verlor leider die Partie aufgrund einer Taktik, aber alle anderen Spielerinnen gewannen, sodass wir ein 3:1 verbuchen konnten. In der zweiten Runde des Tages bekamen wir es mit Torgelow zu tun. In dieser Mannschaft spielten an Brett 1 und 2 zwei Spielerinnen, die uns dieses Jahr als Gastspielerinnen in der 2. Frauenbundesliga unterstützen. Diesmal setzte Linnea bei uns aus. Für Josephine war es auch diesmal schwierig gegen die deutlich erfahrenen Gegnerinnen zu spielen, dafür konnte wir aber abermals an den ersten 3 Brettern gewinnen. Hervorzuheben ist sicherlich der Sieg von Nastia, die im Mittelspiel ein positionelles Bauernopfer spielte und damit die Verteidigungsmöglichkeiten der Gegnerin stark einschränkte, was sie dann auch noch zum Sieg führen konnte. Der der Setzlistenerste (Schachzwerge Magdeburg 1) mit einem 2:2 gegen Empor gebremst wurde, gab es nur noch 2 Mannschaften mit 4 Mannschaftspunkten.
Am Abend konnten wir auf der hauseigenen Bowlingbahn eine Stunde ordentlich abräumen, ehe noch etwas Codesnames gespielt wurde.
Somit war klar, dass wir gegen den Setzlistenzweiten aus Blankenese spielen mussten. Trotz langem Kampf konnte lediglich Linnea einen Sieg holen. Doch die 1:3-Niederlage steckten wir schnell wieder weg. Gegen Empor Berlin, gegen die wir wegen eines Fehlers des Betreuers wieder ohne Josephine spielten, gelang uns ein 3,5:0,5-Erfolg mit nur einem Remis an Brett 4. Damit waren wir wieder in der Erfolgsspur. Die Befürchtung nun gegen die 1. Mannschaft der Schwachzwerge Magdeburg, welche zuvor ebenfalls gegen Blankenese verloren, spielen zu müssen, bewahrheiteten sich nicht. Wir bekamen es gegen Werder Bremen zu tun.
In der letzten Runde setzte dann Lotte aus. Helena stand bald positionell überlegen und gewann eine Qualität, während Nastia nach dem Spielverlauf mit einem guten Remis herauskam. Leider schaffte Josephine nicht ihr Erfolgserlebnis. Zwar war die Partie lange ausgeglichen, doch konnte ihre Gegnerin dann doch noch einen Bauern umwandeln und so die Entscheidung erzwingen. Linneas Gegenerin stellte dann aber eine Figur ein und auch Helena konnte ihren Vorsprung verwerten, sodass es dann 2,5:1,5 hieß und wir mit 8 Mannschaftspunkten schon mal Vizemeister waren. Gespannt schauten wir an Tisch 1 zum Wettkampf zwischen Blankenese und Torgelow. Diesen konnte Torgelow nach hartem Kampf tatsächlich 3:1 gewinnen. Wer schon länger dabei ist und sich an die NDVM U16w aus dem 2022 oder an die NDVM U16 aus dem letzten Jahr erinnert, weiß, dass uns schon mehrere „Last-Minute-Titel“ geglückt sind. Doch diesmal sollte es nicht sein, die Zweitwertung ging an Blankenese und wir freuen uns über einen Titel als
Norddeutscher Vizemeister!
In der U16 konnten wir dieses Jahr erstmals in Berlin mit dieser Mannschaft die Berliner Vizemeisterschaft holen und somit einen Qualifikationsplatz für die Norddeutsche Vereinsmeisterschaft ergattern, während wir in den letzten Jahren immer um Freiplätze kämpfen mussten. Unser Team bestand aus Floris – Benjamin – Hao – Philipp B. – Malte. Damit war wir auf der Setzliste an Platz 4 von 18 Mannschaften gesetzt. Betreut wurde die Mannschaft von Rashid. Schon die Hinfahrt nach Osnabrück gestaltete sich schwierig, da die Strecke zwischen Berlin und Hannover gesperrt war und wir deswegen über Hamburg fahren mussten. Doch wir hatten genügend Puffer eingebaut und konnten die 1,5 Stunden Verspätung einstecken.
In der ersten Runde gegen Elmshorn wurde es zwar etwas knapper als geplant, doch am Ende schafften wir einen 2,5:1,5-Sieg. In der zweiten Runde gelang uns gegen Blankenese ebenfalls dieser knappe Erfolg, somit hatten wir nach dem ersten Turniertag schon mal 4 Mannschaftspunkte auf dem Konto. Es wartete der Setzlistenerste aus Braunschweig auf uns, dem wir ein 2:2 abtrotzen konnten. Als nächstes ging es dann gegen Barnim. Hier kam nur Benjamin zum Erfolg und wir mussten unsere 1. Niederlage einstecken. Leider war es in der kommenden Runde genau umgekehrt. Diesmal verlor Benjamin, während wir an den anderen 3 Bretter Remis spielten und somit den Mannschaftswettkampf gegen die Königsspringer Hamburg verloren. Nach den zwei Niederlagen in Folge konnten wir dann endlich einen Befreiungsschlag landen. Gegen den Ausrichter aus Hagen setzten wir uns klar mit 3,5:0,5 durch und hatten wieder etwas Hoffnung. An Tisch 2 ging es im Berlin-Derby gegen Borussia Lichtenberg, gegen die wir nach der knappen Niederlage bei der Berliner Meisterschaft gerne eine Revanche wollten. Lichtenberg musste auf ihren Spitzenspieler Danil verzichten und es sah und lange gut aus. Leider kamen wir dennoch nicht über ein 2:2 hinaus.
Am Ende kommen wir damit leider nicht über einen etwas enttäuschenden 7. Platz hinaus. Da hatten wir uns mehr vorgenommen.
